Rückblick und Ausblick: von Visionen, Journalismus und Austausch

In der vergangenen Woche hat das Projekt „The Ocean Cleanup“  große Aufmerksamkeit erhalten und ist durch die sozialen Medien und die Presse weit verbreitet worden.

Boyan Slat stellte sich die Frage, warum man sich durch die Meere bewegen muss, um nach dem Müll zu fischen, wenn sich doch die Meere unentwegt selbst bewegen und damit auch den Abfall ständig weitertransportieren.

Der 19-jährige hat vor zwei Jahren seine Idee der Müllbeseitigung in den Meeren auf einer TedX Konferenz vorgestellt. Und aus der Idee ist eine Vision geworden, die er Schritt für Schritt mithilfe von Crowdfunding umsetzt. Vor einem Jahren hatte er fast 90.000 US Dollar für die Machbarkeitsstudie seiner Idee via Indiegogo  gesammelt. Die Idee: Mit Hilfe schwimmender Barrieren den Müll, der im Wasser treibt, einzusammeln.

Die zweite Phase des Projektes ist sei zwei Wochen eingeläutet, nachdem die Machbarkeitsstudie positiv ausgefallen war. Um in der Pilotphase an der Entwicklung der Barrieren zu arbeiten, sollen zwei Mio. US Dollar auf der Projektseite https://fund.theoceancleanup.com gefundet werden.

Gleichzeitig melden sich kritische Stimmen, die vor den Kräften der Ozeane warnen und befürchten, dass das Projekt an den Naturgewalten scheitern könnte.

In 88 Tagen wird sich erst einmal zeigen, ob die zweite Projektphase stattfinden kann. Schon jetzt sind 22% der Fundingsumme investiert. Wer möchte nicht eine Vision unterstützen, die gelebt und umgesetzt wird?

 

Auch bei den Krautreportern geht es um gelebte Visionen. Seit Freitag kann den Krautreportern zu ihrem gelungenen Endspurt und insgesamt 16507 Unterstützern gratuliert werden.

 

Und wenn wir schon beim Journalismus sind, ist noch eine interessante Meldung von der Kickstarter Plattform hervorzuheben, die zwei neue Kategorien verkündet hat. Seit einer Woche können Handwerk/Basteln und Journalismus-Projekte angelegt und unterstützt werden.

Damit aber nicht genug Journalismus-„Featuring“. Es gibt außerdem eine Partnerschaft zwischen Kickstarter und The Guardian. The Guardian stellt seine Lieblings(Kickstarter)kampagnen zusammen und erhöht damit Aufmerksamkeit und Reichweite der Projekte.

The Guardian hatte bereits Anfang des Jahres die Crowdfunding Plattform „Contributoria“  gelauncht. Und genau, auch da liegt der Schwerpunkt auf Journalismus.

 

Wer sich nicht nur Infos zum Thema Crowdfunding konsumieren, sondern sich auch austauschen möchte, findet mittlerweile Stammtische und Events in zahlreichen Städten.

16.06.2014, Zürich, Stammtisch Crowdfunding

17.06.2014, München, IHK München

17.06.2014, Hamburg, Nordstarter Crowdfunding Club

diverse, Berlin, http://www.crowdfunding-berlin.com/de/termine/

Wenn ihr einen interessanten Veranstaltungs-Tipp habt oder eine gute Übersichtseite kennt,  teilt sie gerne in den Kommentaren 😉

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